Bestandteil jeder Bewerbung ist natürlich eine Zeugniskopie, egal ob es sich um einen Ausbildungsplatz oder um eine weiterführende Schule handelt. Wann braucht man eigentlich eine beglaubigte Zeugniskopie? Und vor allem, woher bekommt man sie?

Mit Hilfe gängiger Computertechnik ist es heute kinderleicht, Noten und auch Zeugnisbemerkungen etwas „aufzuhübschen“. Deshalb verlangen immer mehr Unternehmen, aber auch Behörden als Ausbildungsbetriebe und natürlich alle weiterführenden Schulen, wie z. B. FOS oder Berufsfachschulen eine beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses. Eine beglaubigte Abschrift erhalten SchülerInnen zusammen mit dem Original. (§ 41 Abs. 1 Satz 3 RSO). „Diese Abschrift ist kostenfrei“, so der Ministerialbeauftragte für Schwaben Bernhard Buchhorn. Nach entsprechenden Vorschriften sind vor allem – außerhalb der Schule – Gemeinden/Verwaltungsgemeinschaften für amtliche Beglaubigungen geeignet. Die Kosten dafür betragen 5,- €.

Quelle: LEV-RS Newsletter 06/2019